Fr

12

Mai

2017

Tierische Helfer als Fluglotsen im Einsatz

"Herr Abenteuer" kann fliegen - Moritz auch
Lernen konkret 1 2017.pdf
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Mi

15

Feb

2017

Acht Gedanken zur Ambivalenz von Stefanie Kimmel

Gedanke Nummer eins:

Ambivalenz in Dauerpräsenz verhindert Effizienz!

 

Gedanke Nummer zwei:

Ambivalenzen zu betrachten ist zu beachten!

 

Gedanke Nummer drei:

Ambivalenz hat die Tendenz zur Turbolenz!

 

Gedanke Nummer vier:

Ambivalenzen sind auszuloten, diese zu negieren ist verboten!

 

Gedanke Nummer fünf:

Ambivalenz, auch in kleiner Frequenz, ist keine blose Hirn-Flatulenz!

 

Gedanke Nummer sechs:

Die Audienz jeder Ambivalenz hat die So und So-Lizenz!

 

Gedanke Nummer sieben:

Die Potenz von Ambivalenz endet u. U. mit Kondolenz!

 

Gedanke Nummer acht:

Nur die totale Demenz verhindert Ambivalenz!

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Mi

15

Feb

2017

Auch Homer Simpson nutzt "Innere Helfer"

 

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Di

13

Dez

2016

Neues Navigationssystem „So und So“ für Menschen mit sog. geistiger Behinderung führt zur Zielgeraden

Zertifizierungskurs mit Leuchtturmwirkung startete mit frischer Brise

 

Nach Fahrt auf Hoher See half eine Seekarte den TeilnehmerInnen beim Finden und Ankommen. Als Befindlichkeiten benannt und Wünsche für das Seminar geklärt waren, hieß es für alle raus aus der Ruhe der Camping-Oase. Faule Gründe aus der Praxis des Beratungsalltags wurden gesäubert, in dem nebulöse Sichtweisen neu durchleuchtet wurden , die Manchen den Blick für die eigentlich Betroffenen verschleiert hatten. So erschlossen sich für die eine oder den anderen neue Horizonte, nachdem der Küstennebel sich gelegt hatte. Die Kurklinik winkte aus der Ferne und lud zur Erholung ein, doch ein geplanter Weihnachtsmarktbummel und ein gemeinsames Essen mobilisierten letzte Kräfte vor dem offiziellen Ende des ersten Tages. An diesem erhielten 2 Teilnehmerinnen besondere Auszeichnungen. Eine wurde mit einer Laudatio für ihre konsequente „So und So-Haltung“ geehrt. Die Andere erhielt für ihre Ehrlichkeit und Echtheit als Coach einen Pokal. Am Schluss mussten sich alle TeilnehmerInnen fragen: Wer kann mir jetzt noch helfen? Oder: Kann mir noch geholfen werden?

 

von Beate Jarzombek

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Mi

27

Jul

2016

Großes Glück

Bei meinem letzten "So und So" Seminar gab es einen Moment großen Glückes für mich. Ich schaute in die aktuelle Runde, erinnerte mich an die letzten Kurse und war so beeindruckt und bewegt davon wieviele Menschen mittlerweile an den "So und So" Seminaren teilgenommen haben und davon in ihrer Praxis profitieren. Tolle Menschen mit denen ich sehr viel erleben darf. Die mich teilhaben lassen an ihren Erfahrungen und Erlebnissen, an ihren Erfolgen und ihren hilflosen Momenten. Danke für das Vertrauen und das große Glück!

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Mo

25

Apr

2016

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende

Seit einem halben Jahr supervidiere ich ein Team bei der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden. Eine besondere Herausforderung sind die vielfältigenSprachbarrieren. Schwere Traumatisierungen der Kinder und Jugendlichen und viele unklare Situationen, Missverständnisse und Hilflosigkeit prägen die Arbeit im Alltag.

Es gibt aber auch großes Glück, tiefe Zufriedenheit und ausgesprochen gelungene Beziehungsarbeit. So ist es eine Arbeitsalltag mit vielen Widersprüchen, Rätseln und intuitivem Handeln. Erfreulich ist da natürlich, dass die Bildkarten von So und So kulturenübergreifend funktionieren und bei Kindern, Jugendlichen und Mitarbeiter_innen gleichermaßen sinnstiftend einsetzbar sind.

Do

03

Dez

2015

Jonathan sieht rot

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Do

05

Nov

2015

König trifft unverheiratete indische Entwicklungshelferin

Im Modul D gab es vor kurzem beim SPEED DATING besonders faszinierende Begegnungen. Die Teilnehmer_innen waren aufgefordert sich zu überlegen wer sie schon immer gerne einmal sein wollten. Der Auftrag war, möglichst weit entfernt von der wirklichen Person zu sein. So gab es von Robin Hood, einem Bordellbetreiber, einem Klostervorsteher über einer Luftbildfotografin alle nur denkbaren Varianten.

Besonders schön, war das Aufeinandertreffen eines (echten) Ehepaares, in völlig neuen Rollen ... dazu kann man festhalten, dass es auch im Privatleben unter Umständen sehr lohnenswert sein könnte, dieses SPEED DATING bei einem schönen Abendessen zu versuchen. Mehr wird nicht verraten ...

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So

05

Jul

2015

Reflexionstag im Wald

Am 01.07.2015 trafen sich acht erfahrene "So & So" - Berater_innen im Gramschatzer Wald. Bei eigentlich viel zu heißem Wetter konnten wir die Kühle des Waldes am Rande eines kleinen Teiches genießen und uns fachlich austauschen.

Es wurden Erlebnisse, Erfolge und schwierige Situationen besprochen und geklärt. Der Austausch mit Kolleg_innen, die ähnliche und auch ganz andere Erfahrungen machen, wurde auch diesmal als äußerst hilfreich erlebt. Dank unseres künstlerisch begabten Teilnehmers gibt es auch wieder gezeichnete Erkenntisse auf der Leine ...

In der Mittagspause durften wir mit einem Spiegel auf der Nase die Baumkronen bestaunen und einem Gedicht (Dr. Wald) von Oberförster Wolfgang Graf lauschen.

In schöner Atmosphäre, fachlich kompetent und effektiv zu arbeiten, ist doch immer ein Genuss!!! Herzlichen Dank an die Teilnehmer_innen!!!

Do

12

Feb

2015

Herr Originell und Frau Tradition mit "So und So-Kollegen" in Rumänien

von Beate Jarzombek

Inspiriert und begeistert vom "So und So"-Beratungskonzept, wurde dies zu einem zentralen Bestandteil meiner Abschlussarbeit zur Lehr- und Mastercoach. Die Präsentation meines sogenannten Meisterstücks beinhaltete u.a. die praktische Arbeit mit den "So und So" Karten.


Forderten Herr Originell und Frau Tradition noch die Köpfe und Gemüter der Teilnehmer des Kolloquiums, waren die Karten schon im Gepäck des Kursleiters Heinrich Fallner und in seinen Gedanken bereits auf dem Weg nach Rumänien.


Dort finden sie zurzeit ihren Einsatz in der Beratung und beim Coachen von Mitarbeitern in Entwicklungsprojekten für Kinder und junge Menschen mit geistiger Behinderung - www.agape-kinder.de. Ich freue mich auf erste Erfahrungsberichte und werde Sie gern an dieser Stelle weitergeben.

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Di

18

Nov

2014

Aktueller Artikel in der Zeitschrift für Heilpädagogik

Artikel aus Zeitschrift für Heilpädago
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Mi

15

Okt

2014

Blumenstrauß oder Eisbecher?

Vor einigen Tagen bei einem Vortrag, entstand eine Diskussion über die Subjektivität von Wahrnehmung. Einigen Zuhörer_innen fiel es schwer zu akzeptieren, dass man dabei eben nicht objektiv sei und das Selbst- und Fremdwahrnehmung oft unterschiedlich sind.

Im Publikum saß ein Mann mit Sehbehinderung, der immer mehr vor sich hin kicherte, bis ich ihn ansprach. Mit großer Heiterkeit erklärte er dann, dass das für ihn Alltag sei. Er nehme oft Dinge wahr und läge damit häufig völlig daneben. So habe er schon in einem Lokal gedacht "Oh, was für ein schöner Blumenstrauß!" - bis ihm Jemand sagte, es handle sich um einen "Eisbecher". Dabei lachte er die ganze Zeit. Er verstehe also die Diskussion nicht wirklich: "Mit seiner Wahrnehmung daneben zu liegen ist doch normal."

 

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Di

14

Okt

2014

Eigentlich bin ich ganz anders ...

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Di

07

Okt

2014

Dick oder Doof

"Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Stan Laurel und Oliver Hardy nur im deutschsprachigen Kulturkreis Dick und Doof heißen. Nein? Sollten Sie aber ... es ist derselbe Grund warum in dieser Kultur ständig abgegrenzt wird, ... zwischen leichter und schwerer Unterhaltung. etwas, was andere Kulturen nicht kennen. Der Deutsche trennt gern das Schwere vom Leichten. Die Sachen brauchen eine Kategorie. Einer ist dick. Der andere ist doof ... Entweder. Oder. So oder so. Humor ist, wenn alles seine Ordnung hat."

Auszug aus "Wege in die Spaßgesellschaft" in Brand Eins 08/14, 38-45

Mi

27

Aug

2014

Lady Balance oder Mister Kontra

Nach dem letzten Seminar hat eine Teilnehmerin und mich folgende Fragestellung weiter beschäftigt, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Ich freue mich auf Ihre Kommentare:

 

Jemand erlebt sich regelmäßig als „gegenläufig“ in seinem Verhalten:

„Also wenn mein Gegenüber sehr hektisch wird, werde ich ganz ruhig und umgekehrt. Ist der andere sehr gelassen werde ich hektisch. Welche Inneren Helfer brauche ich dann oder welche habe ich?“

 

Gedanken dazu:

Frau Ruhe und Herr Hektik?

Und wen braucht sie dann, um weder das Eine noch das Andere zu machen?

 

Ist das eine Frau Reaktion, weil ein Teil von ihr immer auf das Gegenüber reagiert?

Geht es darum zu agieren und nicht nur zu reagieren?

 

Ist das ein Herr Gegenteil, weil sie anscheinend immer das Gegenteil von dem macht , was ihr Gegenüber tut?

 

Ist das Lady Balance, weil sie immer versucht das Gleichgewicht herzustellen, so nach dem Motto, die Stimmung muss ausgeglichen sein?

 

Mister Kontra? Eigentlich aggressiv und auf Konfrontation angelegt?

 

Und was machen die Gegenüber? Bekommen sie überhaupt mit, dass sie das macht? Reagieren sie darauf und machen dann womöglich wieder das Gegenteil?

 

Was für eine Vorstellung? Was für eine spannende Frage!

Vielen Dank dafür!!!!

 

Ideen? Gedanken? Erfahrungen?

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Mo

25

Aug

2014

Innenrevisor Günther Wallraff

Ein Teilnehmer des "So und So"-Basiskurses:

 

"Bei den Inneren Helfern ist mir Günther Wallraff in den Sinn gekommen. Dieser schleicht sich ja immer wieder in Institutionen um zu prüfen, wie diese qualitativ arbeiten. So nehme ich Günther Wallraff gelegentlich als Innenrevisor, um zu prüfen ob mein Tun und Handeln auch einer externen Prüfung standhalten würde."

Mi

02

Jul

2014

Rainer Maria Rilke

Beim Modul C am 29.06. und 30.07.2014 hing an der Leine der Erkenntnis folgendes Gedicht:


Man muss den Dingen
die eigene, stille ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt oder beschleunigt werden kann; alles ist ausgetragen -
und dann gebären ...

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind,
als ob die Ewigkeit vor Ihnen läge,
so sorglos, still und weit ...

Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selbst lieb zu haben,
wie veschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

 


Anmerkung: Diese Zeilen stammen aus einem Brief von Rainer Maria Rilke "an einen jungen Dichter" (Franz Xaver Kappus), in dem sie eingestreut sind.
 

 


 

Di

29

Apr

2014

Das innere Schlumpfteam

Eine Teilnehmerin eines "So und So" Seminares berichtete einer Kollegin von der Arbeit mit den Inneren Helfern. Von ihr kommt diese Geschichte:

 

Heute hat sie mir erzählt, dass sie mit ihrem depressiven 12-jährigen Sohn gerade sein Inneres Team anschaut … angefangen hat alles mit dem Jammer-Schlumpf.

Der Gegenspieler ist der Supermann-Schlumpf – es wird wohl ein Schlumpfenteam werden … der Sohn hat sich köstlich amüsiert und die Kollegin berichtete, dass sie schon lange nicht mehr gemeinsam so gelacht haben …

Di

08

Apr

2014

Julia Roberts und George Clooney bei "So und So" in Marburg

Im Seminar wurde von einem jungen Mann mit geistiger Behinderung berichtet, der immer wieder dieselben drei Wünsche äußert: viel Geld, ein tolles Auto und eine Freundin, die aussieht wie Heidi Klum. Es wurde schnell deutlich, dass diese Wünsche vermutlich auch junge Männer ohne geistige Behinderung haben könnten. Im weiteren Verlauf kam bei der Vorstellung eines neuen Inneren Helfers einer Teilnehmerin, die Frage auf, inwieweit man zuhause und im Job diese neuen Entdeckungen und Seiten von sich zeigen könne. Woraufhin eine Teilnehmerin meinte "Mein Mann veräppelt mich auch immer damit, dass er Julia Roberts toll findet und mit mir verheiratet ist - da müssen wir ja wohl alle durch ... ich könnte natürlich auch noch Julia Roberts ..."

Daraufhin eine andere Teilnehmerin:

"Dann muss er aber auch George Clooney bei sich wohnen lassen!"

Mi

26

Mär

2014

Die Gesten im Griff

Dass man als Referentin bei der Begleitung von Inneren Helfern besser seine Gesten im Griff hat verdeutlicht das Bild, das sich am Seminarende auf der Leine der Erkenntnis fand.

Ich hatte die Innere Helferin einer Teilnehmerin mit einer doch eher runderen Handbewegung begleitet, woraufhin ich korrigiert und gebeten wurde doch eher die Geste wie sie rechts auf der Zeichnung zu sehen ist auszuführen :-)

WUNDERBAR!!!

Mi

26

Mär

2014

Sieben Kinder und die arme Frau

In den letzten beiden "So und So"- Seminartagen hat eine Teilnehmerin eine sehr schöne Geschichte zum Thema Wirklichkeiten konstruieren erzählt, die ich hier weiter geben darf:

Das Team hat den ersten Termin mit dem neuen Supervisor. Dieser stellt sich vor und berichtet u.a. über seinen privaten Hintergrund und in diesem Zusammenhang, dass er sieben Kinder habe. Er erzählt auch noch viele andere Sachen über sich, aber die sieben Kinder "bleiben hängen". Die Teilnehmerin macht sich Gedanken: in dem Alter schon sieben Kinder ... da muss die Frau ja ... oh je, die arme Frau ... das ist ja körperlich auch eine wahnsinnige Belastung ... und überhaupt ... sieben Kinder .

Sie erzählt am Abend zuhause ihrem Mann davon, dass der neue Supervisor sehr nett sei und sehr kompetent auf sie gewirkt habe und auch das er sieben Kinder habe. Bewusst lässt sie Ihre Bedenken beiseite (man ist ja Profi!). Ihr Mann, der gar nicht besonders aufmerksam zugehört hat, meint nur ganz beiläufig dazu "na, die hat er sicher nicht mit einer Frau".

Der Zusammensturz eines Kartenhauses, die Sprengung eines Gebäudes, das "wegbeamen" eines Bildes, wie auch immer Sie dieses Phänomen nennen, in solchen Momenten wird uns bewusst, wie häufig wir an Anderen "herumkonstruieren" und so grandios daneben liegen können.

 

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Prof. Dr. Sabine Stahl
ist
anerkanntes Mitglied

beim BVPPT e.V.